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  • Deutsche Wespe
    Die Deutsche Wespe, Warum heißt diese Wespenart eigentlich  so ? Im allgemeinen werden Wespen mit lateinischen Namen ausgestattet. In diesem Fall mit (Vespula germanica) Also auch im lateinischen hat sie nicht eine vollkommen andere Bedeutung. Der Name kommt daher, dass sie in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet ist. Man findet sie oft in der Nähe von Menschen und ist zudem eine Kulturfolgerin. Das macht sie manchmal zu einem lästigen Mitesser an unseren Kaffeetafeln oder Grillfesten. Das markante Zeichen der Deutschen Wespe sind die drei Punkte auf der Stirnplatte. oder wie auf dem Foto ist der obere Punkt ein kurzer Strich. Der… Weiterlesen »Deutsche Wespe
  • Gewöhnliche Wespe
     (Vespula vulgaris) Die Gewöhnliche oder Gemeine Wespe gehört zu den Kurzkopfwespen und ist neben der Deutschen Wespe die am häufigsten vorkommende Wespenart in Mitteleuropa. Man kann der Namensgebung von gemein im doppelten Sinn zustimmen, denn diese hungrigen gelb-schwarzen Schnellflieger möchten oft etwas von unseren Lebensmitteln abhaben. Die Vespula vulgaris wie sie im lateinischen heißt wird von den süßen Speisen, die wir gerne mal auf der Terrasse genießen magisch angezogen. Die Angst gestochen zu werden ist oft deshalb so groß, weil nur wenige Menschen sich mit der Lebensweise von Wespen vertraut machen. Die meisten Menschen finden Wespen nur lästig. Staaten bildende… Weiterlesen »Gewöhnliche Wespe
  • Sächsische Wespe
    (Dolichovespula saxonica) Die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica) gehört zu den Langkopfwespen. Die Art ist auch im Nestbereich äußerst friedfertig und geht auch nicht an süße Lebensmittel. Durch ihre angepasste Lebensweise an den menschlichen Siedlungsbereich, suchen sie insbesondere an Dachüberständen oder in Hecken freie Nistplätze. Aus Unwissenheit und Furcht werden ihre Nester häufig von Menschen zerstört. Die Tiere leben von Mitte Mai bis Anfang September. Arbeiterinnen erscheinen ab Anfang Juni, Königinnen und Drohnen der neuen Generation ab Ende Juni. Die grau gefärbten Nester werden aus verwittertem Holz hergestellt und erreichen einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimeter, wobei große Nester eine… Weiterlesen »Sächsische Wespe
  • Kleine Hornisse
     (Dolichovespula media) Die Kleine Hornisse oder Mittlere Wespe ist ebenfalls friedlich, solange man den Nestbereich nicht erschüttert. Das Nest befindet sich meist in Hecken oder wie hier im Efeu. Die Königin ähnelt im Aussehen den Arbeiterinnen eines Hornissenvolkes. Aus diesem Grund wird sie auch „Kleine Hornisse“ genannt. An der Schwarzfärbung ist sie sehr gut von der Sächsischen Wespe zu unterscheiden. Nach einer Störung durch Erschütterung beruhigen sich die Wespen verhältnismäßig schnell und gehen ihrer Arbeit nach. Vor den Einflug habe ich einen Sonnenschutz angebracht, da bei zu großer Hitze die Larven sterben würden. Da es keine Höhlenbrüter sind muss die… Weiterlesen »Kleine Hornisse
  • Hornisse
     (Vespa crabro) Hornissen stehen unter besonderem Naturschutz und sollten möglichst dort bleiben, wo sie ihren Nistplatz ausgesucht haben. Umsiedlungen müssen mit der unteren Landschaftsbehörde abgestimmt werden. Hornissen sind erstaunlich friedfertige Tiere, die nicht grundlos angreifen. Sie sind sogar scheuer als Honigbienen und ziehen es immer vor, einem Konflikt durch Flucht auszuweichen. Wissenschaftlich ist längst erwiesen, dass Stiche von Hornissen nicht gefährlicher sind als die von Bienen und Wespen. Bedingt durch ihre beachtliche Größe und die lauten Fluggeräusche lösen Hornissen oft unbegründete Ängste aus. Wer dann, um die Tiere abzuwehren, um sich schlägt, könnte eventuell gestochen werden. Hornissenumsiedlung aus einem Jalousiekasten… Weiterlesen »Hornisse
  • Solitärwespen / Bienenwolf
     (Philanthus triangulum) Bei Wespen verbinden die meisten Menschen schlechte Erfahrungen oder Ängste gestochen zu werden. Doch meistens sind es die Staaten bildenden Wespen mit großen Völkern die diesen negativen Eindruck vermitteln. Es gibt neben diesen Staaten bildenden Wespen die solitär lebenden Wespen die eine ganz andere Lebensweise haben.  
  • Solitärwespen / Knotenwespe
    (Cerceris) Knotenwespen fliegen von Juni bis September. Die Weibchen jagen Wildbienen. Die Bienen werden durch einen Stich kurzzeitig gelähmt und in ihr gegrabenes Nest transportiert. Ein Nest ist ca. 12cm tief, hat einen Hauptgang und Nebengänge in der sich die Brutzellen befinden. Jede Zelle wird mit mehreren Bienen gefüllt und einem Ei bestückt. Die Zelle wird verschlossen und der Gang verfüllt. Sind alle Nebengänge bestückt und verfüllt, wird auch der Haupteingang verschlossen.
  • Solitärwespe / Lehmwespe
    (Delta unguiculatum) Lehmwespen sind die am häufigsten vorkommenden. Sie bauen ihre Nester auch in bestehende Hohlräume. Gerne nutzen sie auch Insektennisthilfen. (Insektenhotel) Als Futter dienen ihnen kleine Raupen und sind dadurch auch als Schädlingsbekämpfer tätig. Das Legerohr wird mit Lehm verschlossen. Lehmwespen sind harmlos und interessieren sich nicht für unseren Kaffeetisch. Man braucht auch keine Angst vor ihnen haben, da sie niemals aggressiv sind.
  • Solitärwespen / Goldwespe
    (Chrysididae) Durch den blau-grünen metallischen Glanz mit ihrem violetten bis feuerroten goldenen farbtönen hat sie ihren Namen bekommen. Es gibt in Europa ca. 100 verschiedene Arten mit einer Größe von 4 – 15mm. Auch diese Wespen benötigen zur Nahrungsaufnahme Nektar und Pollen und tragen somit zur Bestäubung der Pflanzen bei. Sie öffnen Legeröhren von anderen Solitärbienenarten und hinterlassen dort ihre eigenen Eier. Die vorhandene Wirtslarve wird oft gleich getötet und dient als Futtervorrat. Sie dezimiert Schadinsekten und ist für Menschen ungefährlich.
  • Feldwespe
    (Polistinae) Die Feldwespen zählen zu der Staaten bildenden Wespen. Sie bauen kleinere Nester und man kann direkt auf ihre Waben blicken. Sie bauen keine Schutzhülle um ihre Waben. Als Futter für ihre Brut jagen sie Fliegen, Mücken und Spinnen. Sie sind harmlos und scheu und stören uns auch nicht an der Kaffeetafel. Als Insektenjäger sind sie dem Menschen sehr nützlich. Mit diesen Wespen sollten sie in guter Nachbarschaft leben können. Sie erkennen die Art sofort an ihrem etwas ungeschicktem Flug und den lang herunter hängenden Hinterbeinen. Die Fühler sind deutlich orangegelb.
  • Solitärwespen/Wegwespe
    (Agenioideus sericeus) Wegwespen suchen nahe am Boden nach ihren Beutetieren in Form von verschiedenen Spinnenarten um damit ihre Brut zu versorgen. Pro Brutzelle wird eine gelähmte Spinne eingetragen. Sie bevorzugen offene und sonnige Lebensräume und graben ihre Nester in die Erde, oder nutzen vorhandene Hohlräume. Die Wegwespenarten besiedeln Sandlebensräume, Trockenhänge oder Magerwiesen.
  • Töpferwespe
    Töpferwespen legen kugelige Nester an Pflanzenstengeln ab. Sie bauen eine einzige Zelle ziemlich nahe am Boden. Das Baumaterial ist Lehm. Ist das Nest fertig gebaut wird ein Ei darin befestigt. Als Nahrung werden Raupen und Spanner in das Nest gestopft.